Deutschland

Es ist der Sinn dahinter

15.01.2018

12 Stunden die Woche Briefmarken sortieren für einen guten Zweck – für Renate Senger und ihre Kollegen eine große Freude.

Seit 14 Jahren hilft Renate Senger im Steyler Briefmarkenapostolat mit. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)
Seit 14 Jahren hilft Renate Senger im Steyler Briefmarkenapostolat mit. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)

Von Anfang an war Renate Senger dabei. Es ist, als wäre es gestern gewesen, als Willi Schmitz sie fragte, ob sie mit ihm und weiteren Helfern Briefmarken sortieren wolle. „14 Jahre ist das nun her und es macht mir immer noch großen Spaß“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. Zweimal die Woche kommt die Rentnerin seitdem in die Missionsprokur der Steyler Missionare in Sankt Augustin, um gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlern Briefmarken so aufzubereiten, dass sie an Sammler weiterverkauft werden können. Unbrauchbare wandern ins Altpapier, die anderen werden sauber ausgeschnitten und sortiert.

Willi Schmitz leitet das Briefmarkenapostolat. In seinen Anfängen hatte er so gut wie jeden in seiner Umgebung angesprochen und um Hilfe gebeten, so auch Renate. Der Erlös aus dem Verkauf kommt vollständig Hilfsprojekten der Steyler Mission auf der ganzen Welt zugute. „Und genau deswegen macht mir die Arbeit solche Freude“, erzählt Renate. „Wir tragen gemeinsam dazu bei, den notleidenden Menschen zu helfen. Mit dem Geld können wir so viel bewirken und es kommt an Ort und Stelle an, dort wo es gebraucht wird.“
Zweimal wöchentlich treffen sich Helferinnen und Helfer im Steyler Briefmarkenapostolat in Sankt Augustin, um Briefmarken zu sortieren und zugunsten Steyler Hilfsprojekte zu verkaufen. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)
Zweimal wöchentlich treffen sich Helferinnen und Helfer im Steyler Briefmarkenapostolat in Sankt Augustin, um Briefmarken zu sortieren und zugunsten Steyler Hilfsprojekte zu verkaufen. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)
Heute ist Renate zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen in die Missionsprokur eingeladen. Mit Kaffee und Kuchen und einem Geschenk für jeden bedankt sich die Steyler Mission für die Arbeit. „Ihr Dienst ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Missionssekretär Pater Joseph Xavier Alangaram SVD. „Ihre Arbeit zeigt, dass wir alle gemeinsam unterwegs sind für eine bessere Welt und viele notleidenden Menschen glücklich sind dank Ihrer Hilfe.“
Rund 22.500 Euro hat das Briefmarkenapostolat im vergangenen Jahr 2017 mit dem Erlös der Marken eingenommen. „Damit können die Steyler Missionare auch größere Projekte finanzieren“, erklärt Verwaltungsleiter Michael Schlusemann. „Jeder einzelne von uns ist wichtig und wir funktionieren nur als großes Ganzes. Für Ihre Arbeit danken wir Ihnen ganz herzlich!“
Im Namen der Steyler Mission dankt Missionssekretär Pater Joseph Xavier SVD dem Briefmarkenapostolat für seine Arbeit. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)
Im Namen der Steyler Mission dankt Missionssekretär Pater Joseph Xavier SVD dem Briefmarkenapostolat für seine Arbeit. (Foto: Melanie Pies-Kalkum/SVD)
Nach gemütlichem Beisammensein geht Renate Senger wieder nach unten ins Briefmarkenapostolat. Heute ist Montag. Bis 14.30 Uhr wird sie noch Briefmarken sortieren. Zweimal die Woche sechs Stunden – ein Teilzeitjob. „Es ist eben der Sinn, der dahintersteht, der mich zur Hilfe motiviert. Solang ich das noch kann und mein Mann zuhause mich gehen lässt, werde ich das auch weitermachen“, lacht sie.
Melanie Pies-Kalkum
 

Melanie Pies-Kalkum

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