Offene Türen am Reformationstag

31.10.2017

Weit über tausend Gemeindemitglieder des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein begingen den Reformationstag im Missionspriesterseminar.

Über tausend Gemeindemitglieder protestantischer Kirchen stellten sich im Missionspriesterseminar zum Reformationsfest 2017 ein. Sie beteten, meditierten, sangen, hörten kurze Ansprachen und danken Gott für ihren Glauben.

Der Weg zum Festgelände war gesäumt von Türen und Toren, an denen neue Thesen angebracht waren, die Visionen einer reformierten, gläubigen und zukunftsträchtigen Kirche formulierten.

Auch der Eingang zur Pforte des Missionshauses war als solches Tor gestaltet. Bernd Werle SVD erklärte dazu, dass es die Eingangstür zum Priesterseminar ist, durch die im Laufe der Geschichte des Missionshauses schon tausend Missionare zu ihrem Engagement weltweiter Mission und Glaubensverkündigung aufgebrochen sind. Die bunten Fäden der Tür übermittelten Botschaften, wie heute eine „Mission mit Respekt“ gestaltet werden soll, nach der gemeinsamen Erklärung der Kirchen zum „Christlichen Zeugnis in einer multireligiösen Welt“.

Pünktlich um 15.17 Uhr begann ein Gottesdienst mit einer Fanfare der zahlreichen Bläserensembles, die mit ihren Kirchengemeinden gekommen waren, und setzte sich mit dem gemeinsamen Lied „Nun danket alle Gott“ fort.

Nach der liturgischen Eröffnung durch die Superintendentin Almuth van Niekerk begrüßte auch der Rektor des Missionspriesterseminars, Pater Piotr Adamek, die „Brüder und Schwestern“ und hieß sie willkommen.

Der Gottesdienst stellte vor allem das Gemeinsame des christlichen Glaubens, die Ausrichtung am Wort Gottes und seine Weitergabe in den Mittelpunkt.

Nach einer guten Stunde des Gebets, Gesangs und der Meditation beteten alle gemeinsam das „Vater Unser“, teilten miteinander den Frieden und erhielten den Segen von Superintendentin van Niekerk und Pater Adamek.


Christian Tauchner SVD