Jahrbücher der PTH St. Augustin

Der Dialog mit den Religionen und Kulturen der Welt bildet an der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin seit jeher einen Schwerpunkt in Lehre und Forschung. Die in den Jahrbüchern versammelten Beiträge ihres
international zusammengesetzten Kollegiums sind aber nicht nur Ausdruck des eigenen Selbstverständnisses, sondern stellen auch eine Reflexion über die Kirche insgesamt und über das Evangelium selbst aus Sicht verschiedener theologischer Disziplinen dar.

Dabei verschränken sich theoretische Erwägungen und die Reflexion praktischer Konsequenzen einer dialogischen Grundhaltung. Die Beiträge zeigen, dass der Dialog ein Wesenszug der Kirche ist und im Blick auf eine immer wieder neu notwendige Inkulturation des Evangeliums in die "Welt von heute" unverzichtbar bleibt.

Wir stellen Ihnen hier die Jahrbücher jeweils mit Vorwort und Inhaltsverzeichnis vor. Die Bücher sind in der Steyler Buchhandlung oder in jeder anderen Buchhandlung zu erwerben.

Jahrbuch

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit“, so schreibt der Apostel Paulus an die Christen in Galatien (Gal 5,1). Freiheit – ein zentrales Thema christlichen Glaubens. Zugleich ist Freiheit das Vorzeichen des Lebens (und Glaubens) in der Moderne. Das neue Jahrbuch der Philosophisch-Theologischen Hochschule nimmt das Thema Freiheit zum Anlass einer, wie gewohnt, mehrdisziplinären Betrachtung.

 
Jahrbuch
Mit dem Wort „Mission“ verband man früher die Unterstützung der „jungen Kirchen“ Afrikas, Lateinamerikas, Asiens und Ozeaniens. Heute richtet sich der Blick auf die Veränderungsprozesse im kirchlichen Leben vor der eigenen Haustür, ausgelöst durch die beide Kirchen gleichermaßen betreffenden Entkirchlichungsprozesse. Immer häufiger stellt sich die Frage: Wie soll es weitergehen? Dabei ist der Missionsbegriff in beiden Kirchen längst noch nicht allgemein akzeptiert. Das vorliegende Jahrbuch möchte aus diesem Anlass das Missionsverständnis aus verschiedenen Perspektiven reflektieren.
 
Buchcover PTH-Jahrbuch 2016

Armut hat viele Facetten: Sie reicht von der existenziellen Not in der so genannten Dritten Welt bis hin zu einer exakt definierten, in Euro und Cent ausgedrückten Grenze, unterhalb derer jemand in einer westlichen Industrienation „arm“ ist. Immer jedoch bedeutet Armut, aus der Gesellschaft ausgeschlossen und an den Rand gedrängt zu sein.

Aus den Perspektiven ihrer jeweiligen Fachgebiete beleuchten zehn Theologinnen, Theologen, Philosophen und Religionswissenschaftler die Frage nach Armut und Gerechtigkeit.

 
Jahrbuch 2015: Migration

Heute sind weltweit so viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und existenzieller Not wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Für viele Migranten ist Europa das Ziel – sie hoffen, sich hier ein neues Leben in Sicherheit und ohne Armut aufzubauen. Doch die Europäer fühlen sich mit der Schar der Zuwanderer zunehmend überfordert.

Migration ist eines der Schwerpunktthemen der Deutschen Provinz der Steyler Missionare, das zurzeit höchst aktuell ist. Deswegen hat die PTH es als Thema ihres 3. Jahrbuchs gewählt.

 
PTH Jahrbuch 2014: Gott verehren - Gott bezeugen in der Welt von heute

Im heutigen durch und durch säkularisierten Alltag hat Gott wenig Platz. Dennoch ist „die Welt Gottes so voll“, wie der Jesuit Alfred Delp 1944 schrieb. Wie aber lässt sich Gott in der modernen Welt überhaupt wahrnehmen? Wie können Menschen – ob gläubig oder nicht – über ihn ins Gespräch kommen?

Diesen Fragen gehen die Autoren im Jahrbuch 2014 mit dem Titel „Gott verehren – Gott bezeugen in der Welt von heute“ nach.

 
PTH Jahrbuch 2013: Theologie im Dialog mit der Welt

"Theologie im Dialog mit der Welt" heißt der erste Band des neuen PTH-Jahrbuchs. Der Titel soll das Oberthema der künftig jährlich erscheinenden Jahrbücher sein. 

Nach dem Verständnis der PTH St. Augustin soll Theologie nicht auf den kirchlichen Raum oder die theologische Forschung beschränkt sein, sondern sich im täglichen Leben der Menschen zeigen und bewähren. Das Jahrbuch steckt den Rahmen ab, in dem Dialog zwischen Christen und Angeörigen anderer Religionen sowie Nichtgläubigen gelingen kann.