15.02.2012
St. Gabriel / Maria Enzersdorf / Österreich - Zuhören und Unterscheiden waren die Hauptanliegen des 28. Provinzkapitels der Steyler Missionare, das vom 13. bis 15. Februar 2012 im Missionshaus St. Gabriel stattfand.
Aufmerksames Zuhören und ein Suchen nach richtigen Lösungen waren die Hauptmerkmale des 28. Provinzkapitels der Steyler Missionare in Österreich, das vom 13. bis 15. Februar im Missionshaus St. Gabriel gefeiert wurde. Diese zwei Grundhaltungen strich der Provinzial Pater Josef Denkmayr in der Predigt am Ende des Kapitels besonders hervor: Hinhören, weil es von den Steyler Missionaren in Österreich so viel Wichtiges zu berichten gibt; Suchen nach richtigen Antworten, weil die anstehenden Probleme keine leichten Lösungen finden.
Das Provinzkapitel ist die höchste Autorität in der Provinz. Dem Provinzkapitel gehören die Leitungsgremien der Steyler Missionare an (Provinzial, Rektoren, Distriktobere), zusammen mit bestimmten Verantwortlichen für Abteilungen wie zum Beispiel die Missionsprokur. Sie werden von gewählten Delegierten ergänzt. Am Provinzkapitel 2012 nahmen 29 Steyler Missionare teil (etwa ein Drittel der Mitglieder der Provinz), die Provinzleiterin der Steyler Schwestern, Sr. Magdalena Eichinger SSpS, war als Gast dabei.
Dem Provinzkapitel wurden Berichte der Hausgemeinschaften (Missionshaus St. Rupert, Bischofshofen, und Missionshaus St. Gabriel) vorgelegt. Ebenso informierten die Distrikte und Abteilungen über ihre Aktivitäten.
Nach den Informationen wurden die bestehenden Resolutionen und Entscheidungen des Provinzkapitels von 2009 behandelt, manche bestätigt, andere abgeschafft.
Viel Zeit verwandte das Kapitel auf Informationen, die sich mit der Zukunft des Missionshauses St. Gabriel beschäftigten.
Es war auch Aufgabe des Provinzkapitels, für das nächste Generalkapitel der Steyler Missionare einen Delegierten zu wählen: Pater Christian Stranz SVD, Pfarrer in Hatlerdorf (Dornbirn, Vorarlberg) wurde von den Kapitularen für diese Aufgabe gewählt und wird die Steyler Missionare in Österreich zusammen mit dem Provinzial im Sommer in Rom vertreten.
Im Abschlussgottesdienst ging der Provinzial in seiner Predigt vom Evangelium aus, in dem eine Blindenheilung berichtet wird (Mk 8,22-26). Pater Denkmayr erklärte, dass das Unterscheiden der Dinge (Menschen und Bäume im Evangelium) die Grundlage des Handelns der Gemeinschaft sein müsse. Dazu wäre es wichtig, sich von anderen helfen zu lassen (im Evangelium: von anderen zu Jesus geführt zu werden). Dann würden sich auch die Unklarheiten für die Zukunftsgestaltung der Steyler Missionare in Österreich lichten, gab er seiner Hoffnung Ausdruck.
Eucharistiefeier mit Bibelteilen
Wir sind ein Team von jungen Steylern und begleiten diejenigen, die auf der Suche nach ihrem Weg sind ode...
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