Die Hoffnung bezeugen

Mission zwischen Auftrag und Hoffnungsbotschaft, zwischen Angebot und Notwendigkeit erhält eine neue Begründung mit der Erklärung „Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt“.

Begegnungen und Dialog auf Augenhöhe in einer multireligiösen Welt. 
Begegnungen und Dialog auf Augenhöhe in einer multireligiösen Welt.

Christliches Zeugnis in Bescheidenheit und im Dialog

Hoffnung als soziales Gestaltungsprinzip macht den Beitrag der Christen aus, den sie in ihre Lebenswelt hineintragen. Darum geht es in einem Programm, das von Vatikan, Weltkirchenrat und Evangelischer Allianz, also in einer sehr weiten ökumenischen Perspektive, formuliert wurde, wie das „christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ ausschauen soll. Dieses christliche Zeugnis soll nämlich in Bescheidenheit und im Dialog auf Augenhöhe abgelegt werden. So können die Kirchen mit „Respekt“ dem Missionsauftrag in der heutigen Welt nachkommen.

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In der Missionswissenschaft wurden diese Themen von Hoffnung, Respekt und interreligiösen Beziehungen schon lange und auch kontrovers behandelt. Die Perspektiven zum Heilswert verschiedener Religionen und selbst Kirchen spielen dabei eine wichtige Rolle und es gibt selbstverständlich engere und weitere Positionen. Die Steyler Missionare nehmen eine eher weite Sichtweise ein: Gott hält die Welt in guten Händen, können wir vertrauen. Von daher eröffnet sich auch die Haltung des Dialogs und der Solidarität, die das Handeln der Steyler Missionare auszeichnen soll.

Hoffnung will Gesellschaft gestalten

Schwierigkeiten ergeben sich aber nicht nur in der Theorie, sondern vor allem im Handeln. Auch hier können sich die Steyler Missionare durch diese Erklärung im Wesentlichen bestätigt fühlen, dass es um Hoffnung und Gesellschaftspolitik in einem weiten Sinn geht, weil diese Praxis für die Steyler – und viele andere Kongregationen, Orden und christliche Kirchen – schon lange der Standard ist.
In der Erklärung zum „christlichen Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ sehen sich die Steyler Missionare in ihrer Sichtweise und Missionspraxis bestätigt.

Die Ausstellung "Mission Respekt" im Foyer des Missionspriesterseminars St. Augustin  
Die Ausstellung "Mission Respekt" im Foyer des Missionspriesterseminars St. Augustin

Die Ausstellung „MissionRespekt“, die den ganzen Oktober im Missionspriesterseminar Sankt Augustin aufgestellt ist, dient dabei als Anregung und Anlass, über den eigenen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit anderen Gläubigen sowie mit glaubensfernen Menschen nachzudenken und die Solidarität mit ihnen zu suchen, um so gesellschaftspolitisch die Hoffnung auf Gerechtigkeit und Leben für alle geltend zu machen.

Christian Tauchner SVD, Steyler Missionswissenschaftliches Institut
 
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Ausstellung Mission Respekt

Ausstellung Mission Respekt

Besuchen Sie die Ausstellung "Mission Respekt" im Foyer des Klosters Sankt Augustin.

Bis zum 31. Oktober täglich geöffnet von 9-19 Uhr.

Gottesdienste im Missionsmonat

Missionspriesterseminar St. Augustin
Missionspriesterseminar St. Augustin

Gottesdienste im Missionsmonat Oktober:

Eucharistiefeier: sonntags,
um 9:15 Uhr in der Klosterkirche
und um 19:00 in der Krypta