Projekt des Monats-Februar

Bitte um Unterstützung für das Kindersozialzentrum in Manonowo

Es gab Zeiten, da hat Sweta beinahe täglich die Schule geschwänzt. Zu schwer fiel ihr die Demütigung durch die anderen Kinder, die sie wegen ihrer schmutzigen Kleidung und ihrer Läuse hänselten. Heute gehört Sweta zu den besten Schülern in ihrer Klasse. Das Sozialamt hat ihrer Mutter, einer starken Alkoholikerin, das Sorgerecht entzogen, Sweta kam im September 2006 ins Caritas-Kinderheim im russischen Manonowo, einem Ort im Stadtgebiet Kaliningrads, dem ehemaligen ostpreußischen Königsberg.Dort fand sie ein neues Zuhause in Liebe und Geborgenheit.

1998 wurde das Kinderheim als Anlaufstelle für Kinder aus sozial benachteiligten Familien gegründet, die nur schwer in der Gesellschaft Fuß fassen können. "Das Gebäude war ursprünglich als Pfarrzentrum gedacht, bald wurde es jedoch Wohnstädte für drei Ordensschwestern der heiligen Katharina", erklärt der Steyler Missionar Eduard Prawdzik, der seit Ende der 1990er Jahre in Russland lebt und arbeitet. "Sie kümmern sich dort um die 15 Vollwaisen, die in dem Heim zur Zeit untergebracht sind. Weitere 25 Kinder aus der Umgebung betreuen wir im Sozialzentrum psychologisch, helfen ihnen bei den Hausaufgaben und versorgen sie mit einer warmen Mahlzeit."

Die Schicksale der Kinder ähneln sich: Viele haben die Drogen- und Alkoholsucht ihrer Eltern mit ihrer Gesundheit bezahlt, sie sind körperlich oder geistig behindert und bedürfen intensiver Pflege und Betreuung. "Sie alle haben schwere Zeiten hinter sich, einsam in ihrer Not", sagt Pater Prawdzik. "Bei uns im Kinderheim lernen sie, selbstbewusst und selbstständig zu werden, Vertrauen in Menschen zu fassen. Sie schauen in eine Zukunft voller Hoffnung. Nach der Grundschul- und Mittelschulausbildung nehmen wir von Ihnen Abschied mit Trauer und Freude. Aber die Tür unseres Hauses schließt sich nicht hinter ihnen. Sie bleibt immer offen für alle, die weiterhin einen Familienanschluss suchen." "Deduschka" nennen die Waisenkinder Pater Prawdzik liebevoll. "Großvater".

Finanzierung

Die räumlichen Kapazitäten des Kinderheims allerdings sind schon seit Jahren erschöpft. Ein Neubau musste errichtet werden, doch für dessen Innenausbau fehlen bislang die nötigen Gelder. "Die Räume müssen verputzt, mit einer Heizung ausgestattet und möbliert werden", sagt Pater Prawdzik. "Dafür benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung. Der Zoll macht es uns praktisch unmöglich, gebrauchte Schränke, Tische, Stühle und Betten über die Grenze zu bringen. Nur Geldspenden können uns helfen, den Rohbau fertig zu stellen." Das jetzige Gebäude hingegen wird dringend als Gemeindezentrum benötigt.

30 Kinder soll das neue Kindersozialzentrum in Manonowo dauerhaft beherbergen können und darüber hinaus Platz für weitere 60 Tagesheimkinder bieten. "Bitte unterstützen Sie meinen Mitbruder Pater Eduard bei seinem Einsatz für die Kinder im Kaliningrader Stadtgebiet", sagt Missionsprokurator Pater Konrad Liebscher. "Die Kinder werden im Waisenhaus liebevoll von ihm und von den Schwestern, von Erziehern und Psychologen betreut. Damit noch mehr Kinder von diesem Einsatz profitieren und ein neues, besseres Leben beginnen können, benötigen sie Ihre Hilfe. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jede Spende, die es Pater Eduard ermöglicht, den Kindern ein Stück Hoffnung zu schenken."

Ihre Mithilfe!

Bitte um Unterstützung für das Kindersozialzentrum in Manonowo
Projektnummer: WEB42
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Verwendungszweck: WEB42

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