Angola

In Angola selber spürt man immer noch sehr starkt die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges. Vor allem die sozialen Herausforderungen an Kirche und Staat sind sehr gross.

Katechese in Angola

Schwerpunkte der Arbeiten der Steyler Missionare

Die Hauptaufgaben liegen in der Erstevangelisierung und in der Ausbildung von Leitern für die christlichen Gemeinschaften (Katecheten, Priester, etc.). Weiter arbeiten wir im Bibelapostolat, in der Förderung von Friede und Gerechtigkeit, in den Massenmedien, sowie in Gesundheitsprojekten und in der schulischen Erziehung.
Das meiste wird über die Pfarreiarbeit getan. In der Pfarreiseelsorge wird grossen Wert auf die Katechese und Bibelarbeit gelegt. Den meisten Pfarreien sind ein Gesundheitszentrum, eine Grundschule und eine Berufstausbildung angegliedert.

Einige Beispiele:

Die Pfarrei von Christo Rey in Luanda zählt heute rund 400'000 Einwohnern und hat einer Fläche von 34 km2. Hier betreuen wir zusammen mit den Steyler Missionsschwestern und anderen Ordensgemeinschaften ein Gesundheitszentrum und eine Leprastation. Ebenso betreuen wir in der Pfarrei eine Buchhandlung mit einem Internet-Kaffee. Damit helfen wir den Jugendlichen mit den neuen Medien umzugehen.

Die Missionen in  Kaungula und Kakulama mussten wegen dem Bürgerkrieg zwischen 1983 bis 2002 formell geschlossen werden. Eine der grossen Aufgaben ist in diesen Pfarreien Integration von Familien des ehemaligen Militärs und von Flüchtlingen der Unita.

In Luanda betreuen wir Steyer Missionare ein Zentrum für Strassenkindern. Dort finden sie ein Zuhause und Schutz zudem versuchen wir sie wieder in ihre Familien zu integrieren.

Als Steyler Missionare arbeiten wir im katholischen Radio der Bischofskonferenz aktiv mit. Dieses Radio spielte eine wichtige Rolle bei der Suche nach Frieden und Demokratisierung in Angola.

Das Seminar der Steyler Missionare ist für Studenten des Propedeutikums und der Philosophie. Danach besuchen sie das zweijährige Noviziat ist in Kifangondo.  Zusätzlich arbeiten einige Mirbrüder in Seminaren der Diözesen und in Universitäten und Instituten mit.