Bei den Menschen sein

Meldung: "Der Besuch ist da!" 
Meldung: "Der Besuch ist da!"

Nach drei stündiger Fahrt über holprige Pisten, ging es noch sechs Stunden zu Fuss weiter, über Bergkämme, Sümpfe und Flüsse. Erschöpft, aber glücklich kommen der Steyler Missionar Pater Peter Rego und Schwester Marie Agnes endlich in Tanambao an, einer Aussenstation ihrer Pfarrei. Ein Mann bläst in ein Horn, damit die ganze Dorfgemeinschaft weiss: „Der Besuch ist da.“ Für den folgenden Tag ist ein Gottesdienst mit 17 Taufen und zwei Trauungen geplant und dafür gibt es noch einiges vorzubereiten.

„Kirche muss an die Ränder gehen“, fordert Papst Franziskus. Für die Steyler Missionare in Madagaskar heisst das unter anderem beschwerliche Fussmärsche auf sich zu nehmen, um den Menschen auch in abgelegenen Dörfern nahe zu sein. Die Steyler Missionare begannen vor gut 25 Jahren in der Kleinstadt Vohilava und den umliegenden Bergdörfern mit ihrer Arbeit. Inzwischen sind sie in sieben Pfarreien tätig, zu denen jeweils bis zu 70 Aussenstationen wie Tanambao gehören.

P. Rego unterwegs nach Tanambao
P. Rego unterwegs nach Tanambao

Pastorale Weiterbildungskurse für die Katechisten und Laienhelfer, die in diesen abgelegenen Gegenden der Pfarrei mitarbeiten, sind den Missionaren ebenso wichtig wie die Schulbildung der Kinder und die Verbesserung der Lebensbedingungen. „Es ist ein sehr einfaches Leben hier, ohne warmes Wasser, ohne elektrischen Strom, ohne Toiletten. Die Menschen arbeiten hart, um zu überleben. Sie bestellen ein kleines Reisfeld, halten ein paar Hühner, vielleicht noch zwei, drei Schweine,“ sagt Pater Rego. „Zum Lebensunterhalt von uns Missionaren können sie kaum etwas beitragen, sie sind selbst auf Hilfe von aussen angewiesen. Für die finanzielle Unterstützung sind wir sehr dankbar. Sie ermöglicht es uns, als Missionare hier den Lebensunterhalt zu finanzieren und in Notsituationen eine Überbrückungshilfe zu ermöglichen.“

Katechetin beim Unterrichten der Kinder 
Katechetin beim Unterrichten der Kinder

Die Steyler Missionare fühlen sich besonders armen, kranken, benachteiligten und an den Rand gedrängten Menschen verpflichtet. Unsere Solidarität ist gefragt, damit der Einsatz der Steyler Missionare in den armen Gebieten der Welt überhaupt möglich ist.


Ihre Mithilfe

Unter dem Stichwort „Solidarität“ können Sie auf die folgenden Konten spenden:

für Spender aus Deutschland:
Steyler Mission gGmbH 
BIC: GENODED1STB
IBAN: DE77 3862 1500 0000 0110 09


für Spender aus Österreich:
Missionsprokur
St. Gabriel International
BIC: RVSAAT2SSTB
IBAN: AT65 1968 5000 0002 6732


für Spender aus der Schweiz:
Steyler Missionsprokur
Maria Hilf
6312 Steinhausen
Postcheck 90-13192-2
IBAN: CH16 0900 0000 9001 3192 2