Liberia - Bau eines Pfarrhauses in Zwedru

16.05.2018

Zwedru liegt mitten im Regenwald. Die dort tätigen Steyler Missionare brauchen dringend ein Pfarrhaus, damit sie den regelmäßigen Besuchern auf der Durchreise einen Ort der Rast anbieten können.

Das alte Pfarrhaus, das geplündert und zerstört wurde. (Foto: SVD)zoom
Das alte Pfarrhaus, das geplündert und zerstört wurde. (Foto: SVD)

Situation vor Ort

P. Mazur ist mit drei anderen Steyler Missionaren seit November 2015 in einer Pfarrei in Zwedru, Liberia tätig. Neben der Pfarrei und den dazugehörigen Erziehungseinrichtungen, wirken die Steyler Missionare in zwei jeweils etwa 70km entfernten Außenstationen sowie einem Lager mit Flüchtlingen aus der Elfenbeinküste. Die Pfarrei besaß bereits ein Pfarrhaus, welches allerdings während des Liberianischen Bürgerkrieges geplündert und zerstört wurde. Derzeit sind die vier Steyler in einem Haus von Ordensschwestern untergebracht, diese möchten allerdings baldmöglich zurückkehren, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Daher besteht die drängende Notwendigkeit, in der nächsten Zeit eine Unterkunft für die Missionare in Zwedru zu erbauen, dass auch aufgrund seiner zentralen Lage für die Entwicklung der lokalen Kirche von Bedeutung sein dürfte.

 Segnung der Fundamente mit Bischof von Cape Palmas und P. Kulüke SVD. (Foto: SVD)zoom
Segnung der Fundamente mit Bischof von Cape Palmas und P. Kulüke SVD. (Foto: SVD)

Unser Projekt

Das Pfarrhaus selbst soll neben den Missionaren auch Platz für die regelmäßigen Besucher bieten, die auf der Durchreise in Zwedru Aufenthalt haben müssen, da der Ort von Regenwald umgeben ist. Daher sind im vorgelegten Bauplan neben den Räumen für die vier Steyler Missionare auch vier Gästeräume geplant. Die Baumaterialien müssen aus dem knapp 500km entfernten Monrovia transportiert werden. Die Fahrt dauert bei guten Bedingungen ca. neun Stunden, zwischen Dezember und Mai ist eine Teilstrecke auch für schwerere Fahrzeuge passierbar, so dass ein Transport von Baumaterial nur in dieser Zeit möglich. Die Bevölkerung vor Ort begrüßt die Arbeit der Steyler Missionare und trägt zu ihrem Unterhalt bei. Auch zum Bauvorhaben wird sie einen Beitrag leisten, so auch beim Setzen der Fundamente für das neue Pfarrhaus. Den restlichen Bau, dessen Gesamtkosten auf 134.000€ veranschlagt sind, kann sie aber bei weitem nicht aus eigenen Kräften finanzieren. Insbesondere deutsche Hilfswerke haben hier ihre Unterstützung zugesagt und einen Großteil der Finanzierung übernommen. Um die Gesamtfinanzierung zu sichern, benötigt P. Mazur noch 5.000€.

 
 

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