China

Welttag der Kranken

11.02.2019

Der von Papst Johannes Paul II. initiierte Welttag der Kranken am 11. Februar gedenkt all jener von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen. Die Alten und Kranken nicht zu vergessen, ist auch ein großes Anliegen der Steyler Missionarinnen und Missionare.

Alte und kranke Menschen rücken in China sehr oft und schnell an den Rand der Gesellschaft. Sie sind allein, hilflos und sich selbst überlassen. Viele von ihnen können nicht auf die Hilfe ihrer Familie zählen, entweder weil diese nicht mehr vor Ort ist. Oder weil sie die „Last der Alten“ nicht tragen kann.
Gemeinsam mit weiteren Helfern kümmern sich die Steyler Missionarinnen in China um alte und kranke Menschen. (Foto: SSpS)
Gemeinsam mit weiteren Helfern kümmern sich die Steyler Missionarinnen in China um alte und kranke Menschen. (Foto: SSpS)
Um diesen Menschen zu helfen, haben die Steyler Missionsschwestern in Lanzhou, im Nordwesten Chinas, ein Projekt für alleinstehende Seniorinnen und Senioren ins Leben gerufen. Gemeinsam mit über 40 Helfern und Freiwilligen besuchen sie sie und unterstützen sie bei den alltäglichen Aufgaben wie kochen, waschen, putzen, einkaufen, Arztbesuchen etc. „Ganz wichtig ist, dass sich diese Menschen geborgen, akzeptiert und geliebt fühlen und dass sie nicht allein sind in ihrem Schmerz“, betont die Leiterin des Projekts, Schwester Juzhen Xu. Daneben bilden die Steyler Schwestern auch weitere Freiwillige im Pflegebereich aus, begleiten alte und kranke Menschen seelsorglich und spirituell und lassen auch die Sterbenden nicht allein.
Die Kranken sollen sich geborgen, akzeptiert und vor allem nicht einsam fühlen. (Foto: SSpS)
Die Kranken sollen sich geborgen, akzeptiert und vor allem nicht einsam fühlen. (Foto: SSpS)
„Natürlich sind Schul- und Ausbildungsprojekte für Kinder und Jugendliche lebenswichtig“, sagt Missionssekretär Pater Joseph Xavier Alangaram SVD. „Zu leicht aber vergessen wir all jene, die nicht von diesen Fördermaßnahmen profitieren können und nun zu alt sind, um für sich selbst sorgen zu können. Auch sie verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung, vor allem dann, wenn auch noch eine Krankheit dazu kommt.“
Melanie Pies-Kalkum