Land blickt nach vorne

10.09.2018

Angola - Ein Jahr nach dem Präsidentenwechsel in Angola schauen die Menschen zuversichtlich in die Zukunft. Das berichtet Bischof Zeferino Zeca Martins SVD während seines Besuchs in der Missionsprokur Sankt Augustin.

Bischof Zeferino Zeca Martins SVD 
Bischof Zeferino Zeca Martins SVD

Vier Jahrzehnte hatte Dauerpräsident Jose Eduardo dos Santos das Land regiert, bis Ende August 2017 ein Machtwechsel entschieden war. Zwar konnte Dos Santos den Bürgerkrieg beenden und durch Ölprojekte die Wirtschaft ankurbeln. Weit verbreitete Korruption bremste jedoch die Entwicklung Angolas. Dagegen geht der neue Präsident Joao Lourenco nun vor. „Überall spürt man, dass die Menschen Hoffnung haben, dass sich Dinge verbessern werden“, erzählt der Steyler Missionar. Seit sechs Jahren ist er als Bischof in der Erzdiözese Luanda, im Westen des Landes, tätig. Schritt für Schritt komme die Entwicklung wieder in Gang, es werde wieder in Infrastruktur investiert. „Was wir aber in den nächsten Jahren verstärkt brauchen, sind Investoren aus dem Ausland. Wir benötigen Unternehmen, die uns ihre Techniker und Ingenieure mit ihrem Wissen schicken“, ist Martins überzeugt. Dann gehe es immer weiter aufwärts.