Wie ist das Caritashaus St. Gabriel zu retten?

12.06.2018

Wie ist das Caritashaus St. Gabriel zu retten?

Die Bewohnnerinnen und Bewohner des Caritashauses St. Gabriel sollten dieses im Laufe der kommenden Wochen verlassen, wenn es nach Landesrat Gottfried Waldhäusl geht. Sie selbst wollen auf keinen Fall weg. Die Forderung wird immer lauter, dass sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf die Seite der Flüchtlinge stellt.

Am 12. Juni 2018 wird ein starkes Zeichen gesetzt: Um 19 Uhr wird eine Menschenkette vom Hauptportal der Kirche in St. Gabriel bis zum Caritashaus gebildet. Eingeladen sind dazu alle, die ihre Solidarität mit den Flüchtlingen zum Ausdruck bringen wollen. Denn diese sollen St. Gabriel verlassen, wie Landesrat Gottfried Waldhäusl Ende letzer Woche angekündigt hat. Aus Sicherheitsgründen, wie er sagt. Dass die Übersiedlung aber zu großer Verunsicherung und größerer Unsicherheit führt, schreibt die Journalistin Katharina Zach in ihrem gründlich recherchierten Artikel für den Kurier.

Hier können Sie den Artikel im Kurier online lesen.

Hier finden Sie den Aufruf der Grünen von Maria Enzersdorf, die die Menschenkette in St. Gabriel initiiert haben.

Und hier die Einladung zur Menschenkette auf Facebook.

Hier lesen Sie den Appell von Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, sich endlich des Themas anzunehmen und die Flüchtlinge im Caritashaus St. Gabriel vor der Übersiedlung zu bewahren. (Geteilt auf der Facebook-Seite der Steyler Missionare in der Mitte Europas)

Mehr dazu auch in der Kathpress.

Und die Caritas lädt Landesrat Gottfried Waldhäusl von der FPÖ nach St. Gabriel ein - er war noch nie da!