Berufen, Spiegel des Lichtes zu sein

13.10.2020

Die Zukunft der Berufungspastoral in Europa stand im Mittelpunkt eines – Corona-bedingt – virtuellen Vernetzungstreffen von Steyler Schwestern und Brüdern.

Technische Herausforderung: Das Vernetzungstreffen von Steyler Schwestern und Brüdern zum Thema Berufungspastoral fand über Skype statt.
Technische Herausforderung: Das Vernetzungstreffen von Steyler Schwestern und Brüdern zum Thema Berufungspastoral fand über Skype statt.

16 Steyler Schwestern und Brüder, die aus verschiedenen Ländern (DR Kongo, Indien, Indonesien, Österreich, Rumänien, Togo) kommen und in fünf verschiedenen Ländern in Europa (Frankreich, Österreich, Rumänien, Schweiz, Südtirol) arbeiten, trafen sich – Corona-bedingt über Skype – zu einem ersten Austausch über die zukünftige Berufungspastoral. Unser Gründer Arnold Janssen hat uns zu einem guten Gebrauch der Kommunikationsmittel ermuntert. So haben wir uns an die technische Herausforderung eines solchen Online-Treffens herangewagt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten arrangierten wir uns mit der Technik hatten und dank unserer erfahrenen Moderatorin einen interessanten Austauch. Da sich einige von uns noch nie persönlich getroffen haben, konnten wir voneinander und über unsere Mission in den einzelnen Ländern viel Neues und Bereicherndes erfahren. Es war das erste Austauschtreffen dieser Art über Länder- und Provinzgrenzen hinweg.

Wir Steyler Schwestern in Österreich möchten junge Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten. Darum verstärken wir unsere bestehende und bewährte Zusammenarbeit in der Berufungspastoral mit unseren Mitbrüdern. Gleichzeitig werden wir auch neue Wege gehen, indem wir uns über Provinz- und Ländergrenzen hinweg vernetzen. Das ist eine Herausforderung und die unterschiedlichen Sprachen sind nur ein Teil davon.

Der pfingstliche Geist hat die Jünger und Jüngerinnen in Jerusalem erfahren lassen, dass sie „einander verstehen konnten“, obwohl sie „Menschen aus allen Völkern unter dem Himmel“ waren (vgl. Apg 2). So ähnlich erfreut und dankbar haben wir uns heute nach dem Treffen gefühlt: Als hätten wir gerade Pfingsten im Oktober gefeiert.
Unser Zusammensein haben wir mit einem Segen beendet und anschließend noch gesungen: Zu Großem sind wir berufen, Spiegel des Lichtes zu sein. Drum lasst uns Gott lobpreisen und den Menschen Gutes tun. Möge sich dieses Lied in unserem gemeinsamen Denken und Planen immer mehr verwirklichen!

Steyler Missionsschwestern SspS, Innsbruck