Alltagsleben eines Chinamissionars

10.07.2020

Die Erinnerungen des Chinamissionars und Ethnologen Johann Frick SVD wurden vom Anthropos Institut veröffentlicht.

Joachim G. Piepke (Hrsg.), P. Johann Frick SVD: Mao schlief in meinem Bett. Erinnerungen eines Chinamissionars 1931-1952, Collectanea Instituti Anthropos 52, Baden-Baden: Academia Verlag 2020, 354 Seiten, ISBN 978389665911-8


Jahrzehnte nach den Ereignissen hielt der Chinamissionar und Ethnologe Johann „Schani“ Frick SVD (1903–2003) die Erinnerungen an seine Arbeit im Westen Chinas fest. Er notierte 1979 bzw. 1986 in zwei Manuskripten in loser Assoziationsfolge, was ihm zu Orten, Menschen und Pfarreien einfiel und hielt zahlreiche ethnologische Beobachtungen fest. Bei vielen Gelegenheiten kann er auf spezifische und fachliche Veröffentlichungen verweisen, in denen er die ethnologischen Studien schon veröffentlicht hatte – die Erinnerungen füllen Lücken und ergänzen im Erzählton seine Beobachtungen. Dabei kommen viele amüsante Details zum Vorschein, in denen Pater Frick vor allem auch über sich selbst lächeln kann. Es geht im Rückblick um das Alltagsleben der Missionare in ihrem Zusammenleben mit den Menschen in China – ein Alltagsleben, das nebenbei immer wieder auch auf größere Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft Bezug nimmt.

Frick hinterließ seine Aufzeichnungen dem Anthropos Institut, wo sie 2003 und 2008 zunächst von Anton Quack SVD bearbeitet und schließlich jetzt von Joachim Piepke SVD für die Veröffentlichung vorbereitet und in Druck gegeben wurden.


Christian Tauchner SVD


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