Ein kleiner Maskenball

29.03.2021

Die Bewohner des Wendelinusheimes können nun wieder frei atmen

Die Corona-Pandemie war, ist und bleibt weiterhin eine große Herausforderung. Sie brachte vieles durcheinander, wie wir arbeiten, wen wir treffen, wie Menschen ihren Glauben leben können und so weiter. Dieses winzige Virus hat unsere Welt erschüttert.

Wohin nun mit den Masken?
Wohin nun mit den Masken?
Gut geeignet als Kopfbedeckung.
Gut geeignet als Kopfbedeckung.
 

Der Alltag, ja der Lebensrhythmus im Wendelinusheim wurde quasi auf den Kopf gestellt. Es galten Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Maskenpflicht außerhalb und innerhalb der Gemeinschaft, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Das war für viele zunächst eine harte Zeit. Uns allen wurde dadurch noch mehr bewusst, dass unser Leben brüchig und fragil ist. Sorgen und Ängste hielten uns in den vergangenen Monaten alle im Griff.

Nach der zweiten Impfung gegen das Coronavirus durften die Schutzmaßnahmen innerhalb des Hauses endlich ein wenig gelockert werden, zur Freude aller. Die Bewohner im Wendelinusheim haben sich trotz der schwierigen Situation nicht entmutigen lassen und haben zum Glück in dieser Zeit der Entbehrung ihren kreativen Humor nicht verloren.

So feierten zwei der Tischgemeinschaften aus dem Mariensaal am Vorabend des Hochfestes des Heiligen Josef trotz vorösterlicher Bußzeit - wie Pater Eduard Prawdzik betonte - einen „Maskenball“ aus der Freude heraus, sich innerhalb des Hauses nun wieder ohne Nasen- und Mundschutz bewegen zu dürfen. Auf den Bildern kann man erkennen, welche Freude und Erleichterung die Lockerung der Schutzmaßnahmen bei einigen Bewohnern auslöste.

Das war nur eine kleine Oase in der Wüste der Pandemie. Vernünftige und vorsichtige Haltung ist weiterhin ratsam, denn die Gefahr ist noch nicht vorüber. Es ist stets zu wünschen, dass alle Bewohner gesund bleiben und dass sie noch viele solche wunderschönen Momente im Wendelinusheim gemeinsam erleben und genießen dürfen.

Text und Fotos: Sandra Kuhn