Steyler Missionare
STEYLER NOTHILFE
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Helfen Sie schnell und nachhaltig

Das Corona-Virus trifft auch die Ärmsten

Die ganze Welt ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Aber während wir in Europa durch Krankenkassen oder Milliardenbeträge des Staates abgesichert sind, bleiben die Armen in Asien, Afrika und Lateinamerika sich selbst überlassen. Sie brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung. Dringend.



Die Krise wird andauern. Wir können gerade den Ärmsten unter den uns anvertrauten Menschen helfen. Einige unserer Mitbrüder haben von der Regierung eine Sondergenehmigung erhalten und können Hilfsmittel organisieren. Danke für Ihre Solidarität!“

Pater Heinz Kulüke SVD (Philippinen)

 

Füreinander - Miteinander

Betroffen von den Veränderungen des Alltags durch die Corona-Krise schauen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Sorgen und Nöte, unter denen Männer, Frauen und Kinder weltweit leiden. Fast eine Viertelmillion Euro spendeten sie. Damit konnten Steyler Missionare und Missionarinnen mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die ärgste Not lindern.

Kleine Summen - große Hilfe

Den Steyler Missionaren und Missionarinnen ist klar, dass sie damit nicht die Welt retten werden. Aber sie können dort helfen, wo sie seit Jahren leben und arbeiten. Sie kennen die Bewohner und Bewohnerinnen in den Slums von Indien, in den Armenvierteln Kolumbiens, Nicaraguas und in jenen Städten und Orten Afrikas, wo sie stationiert sind. Dort helfen sie zielgerichtet und nachhaltig. Lebensmittelpakete schützen Familien vor Hunger. Dass Seife und Wasser genügen und teure Desinfektionsmittel gespart werden können, erleichtert jenen das Leben, die kaum Geld haben.

Wie geht es weiter?

Nachdem wir unseren Projektpartner und Projektpartnerinnen die ersten Mittel überweisen konnten, wollen wir sie weiter durch die Krise begleiten.

Bitte helfen Sie uns dabei, indem Sie

  • spenden
  • den Link dieser Seite Freundinnen und Freunden, Verwandten und Kollegen und Kolleginnen schicken
  • die Facebook-Seite der Steyler Nothilfe liken oder teilen.
  • Corona-Nothilfe-Treffen über das Internet organisieren.
  • Sie sich mit Freundinnen und Freunden treffen – falls dies bei Ihnen erlaubt ist. Erzählen Sie, wie man mit ein paar Euro oder Franken Leben retten kann.



Wir danken ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

 

Aktuelle Meldungen aus unseren Einsatzgebieten

Täglich erreichen uns Mails und Videos unserer Mitbrüder und Mitschwestern. Sie berichten von den verheerenden Folgen der Pandemie in ihrem Einsatzgebiet, darüber was sie benötigen und wie sie den Betroffenen helfen. Wir werden diese Nachrichten hier in Ausschnitten veröffentlichen und über die Lage berichten.

Asien

Indien, Bhubaneswar und Jharsuguda: Nahrungsmittelhilfe

Schwester Bindhu Mathews SSpS schreibt: "Wir unterstützen Personen und Familien, die von den staatlichen Stellen nicht bedacht werden, insbesondere Migranten ohne Dokumente." Zudem veranstalten sie mit staatlicher Erlaubnis Informationskampagnen bei den von ihnen schon länger unterstützten Gruppen.
 

Indien, Agartala und Guwahati: Versorgung von Kranken

"In dieser schwierigen Situation mit Ausganssperre und geschlossenen Märkten helfen wir wo es möglich ist", schreibt Pater Maxim Rodrigues. "Wir verteilen Essen in der öffentlichen Klinik in Agartala, da viele Kranke von den Familienangehörigen nicht mehr betreut werden können. Wir verteilen Lebensmittelpakete an arme Familien sowie Mundschutz und Desinfektionsmittel."

Indien, Rourkela: Lebensmittel für notleidende Familien

In Indien wurde am 24. März ein Ausgangsverbot für 21 Tage verhängt und vor kurzem um drei Wochen verlängert. Weil viele Menschen keiner Arbeit nachgehen können, fehlt es am Lebensnotwendigsten. Pater Peter Bennichan: „Wir haben mit der Verteilung von Lebensmitteln begonnen. Sie kommen den Ärmsten zugute: den Leprakranken, den Reispflückern, den Tagelöhnern.“

Indien, Mumbai: Unterstützung für Wanderarbeiter

Wanderarbeiter, die bisher in Mumbai zum Arbeiten gesucht waren, haben mit der aktuellen Situation ihr Einkommen verloren. 500 Familien hilft Pater Paul Vattathara mit Lebensmittelpaketen und allem, was sie dringend benötigen.

Indonesien, Kewanpante: Ausrüstung für Klinik

Schwester Ines Laran SSpS schreibt: "Wir benötigen für unser Krankenhaus in Kewanpante auf der Insel Flores Masken, Handschuhe, Schutzkleidung, Hygieneartikel sowie Medikamente, um genügend Material für alle Angestellten zur Verfügung zu haben. Denn auf der Insel Flores gibt es die ersten Corona-Fälle."

Indonesien Ruteng:

Zur Bekämpfung des Corona-Virus verlangt die Regierung, dass die Häuser mit Desinfektionsmittel besprüht werden. Mitbrüder und Freiwillige aus deren Pfarreien helfen dabei. In Gottesdiensten und Botschaften, die über Radio und Internet übertragen werden, informieren die Mitbrüder über Vorsorgemassnahmen zur Eindämmung von Covid 19 und geben in der schwierigen Zeit psychologische und spirituelle Unterstützung.

Osttimor: Nahrungsmittel für arme Familien

Pater Fidelis Jemali SVD aus Timor unterstützt 500 Familien mit Nahrungsmitteln. Er und sein Team kennen die Menschen von ihren Pastoralbesuchen gut und wissen, dass sie dringend auf Hilfe angewiesen sind.

Philippinen, Cebu: Nothilfe für Slum-Bewohner

Durch den Lockdown haben viele der armen Familien ihre Arbeit und die geringen Einkünfte verloren. Pater Heinz Kulüke: „Schon jetzt haben viele Familien Angst, keine Nahrung mehr zu haben. In Zusammenarbeit mit dem Steyler Entwicklungsbüro haben wir Steyler Missionare deshalb die ersten etwa 15.000 Kilogramm Reis, Sardinenkonserven und getrockneten Fisch in den Slums von Cebu verteilen lassen, um notleidende Familien über Wasser zu halten.“


Afrika

Botswana, Kasane: 

Kasane lebt vor allem vom Tourismus, da es ein wichtiger Ausgangspunkt für Wildtier-Safaris ist. Seit dem die Grenzen geschlossen sind, gibt es vor allem für die Personen, welche keine feste Anstellung haben, keinen Verdienst mehr. Pater Elfriedus Ujan SVD schreibt: "Wir haben ca. 50 Familien ausfindig gemacht, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Ihnen geben wir Lebensmittelpakete und Hygieneartikel ab. Verteilt werden diese durch drei Freiwillige der Pfarrei."

Tschad: Lebensmittelhilfe und Gesundheitsvorsorge

Pater Thierry Koula SVD berichtet, dass sie vorwiegend Mütter und ihre Familien unterstützen. Diese erhalten dabei eine Schulung bezüglich des Verhaltens mit dieser Corona-Pandemie und wo es notwendig ist auch Nahrungsmittel. Zusätzlich werden sie für die längerfristige Gesundheitsvorsorge drei Brunnen bauen, einerseits für die Familien selber aber auch für die Bewässerung der Gärten.

Ghana, Accra: Schutz für Lastenträgerinnen

Schwester Angelina Gerharz SSpS betreut schon viele Jahre Lastenträgerinnen auf einem Markt von Accra. Sie gibt ihnen notwendigen Hygieneartikel wie Seife, Masken, Handschue und Desinfektionsmittel. Darüber hinaus unterstützt sie die Frauen mit Essen, da sie kaum noch einen Verdienst haben. Zudem sorgt sie dafür, dass die Frauen in verschiedenen Stammessprachen über das Corona Virus und die nötigen Schutzmaßnahmen aufgeklärt werden.

Ghana, Kwahu-Tafo, Kwesi Fante: Spitäler vorbereiten 

Schwester Dorota Sojka SSpS schreibt: "Wir beabsichtigen mit Ihrer Unterstützung die Kapazität der Kliniken auszubauen sowie eine aggressive Gesundheits- und Aufklärungskampagne zu starten, um die Menschen in unseren Einzugsgebieten für die Krankheit zu sensibilisieren und ihre Ausbreitung zu stoppen." 

Ghana, Nsawam:

Steyler Missionare betreiben schon über Jahre das Orthopädisches Trainigszentrum in Nsawam. Die meisten Patienten wurden nach Hause geschickt. Einige Waisenkinder werden von Angestellten betreut. Alle Besuche mussten eingestellt werden. Schwester Newman will ihr Personal nicht verlieren, damit die Arbeit insbesondere für die Kinder aus armen Familien mit Fehlbildungen nach der Corona.Krise sofort wieder aufgenommen werden kann. Sie benötigt finanzielle Unterstützung für Löhne und Essen. 

Togo, Benin: Aufklärungsarbeit und Nahrungsmittelhilfe 

Über Radiostationen und Lautsprecher übernehmen die Steyler Missionare die Aufklärungsarbeit in ihren entlegenen Landpfarreien.  Die staatlichen Behörden unterstützen sie mit den erforderlichen Genehmigungen. Dies hilft auch bei der Verteilung von Nahrungspaketen an notleidenden Familien. 

Togo: Ausrüstung für Gesundheitszentren 

In Lomé, Atakpame, Helota und Bassar betreiben die Steyler Missionsschwester Gesundheitszentren. Ihnen fehlt es an genügend Masken, Handschuhen und Medikamenten genauso wie Schutzanzügen für das Gesundheitspersonal. Schwester Aleksa Epi SSpS schreibt: "Es ist wichtig, dass wir die Angestellten, aber auch dir Patienten vor der Ansteckung schützen können."


Lateinamerika

Bolivien, Santa Cruz: Betreuung per Handy

Die Steyler Missionsschwestern arbeiten dort in der Gefängnisstadt Palmasola und betreiben dort unter anderem einen Kindergarten. Schwester Odete schreibt: "Trotz Corona-Virus erhalten die 40 Kinder unserer Kinderkrippe täglich eine Mahlzeit. Dies koordiniert Sr. Maria per Telefon mit den Köchinnen der Krippe, die anschließend das Essen in die "Unterkünfte" der Kinder und deren Mütter bringen. Wir haben auch zwei Zimmer in der Kinderkrippe für Corona-Patienten hergerichtet. Zum Glück benötigen wir diese (noch) nicht."

Kolumbien:

Da auch in den Städten Kolumbiens ein striktes Ausgehverbot herrscht, haben die Tagelöhner und jene, die auf der Straße arbeiten, kein Einkommen mehr. Mit Erlaubnis der Regierung verteilen Steyler Missionare Nahrungsmittelpakete an die Ärmsten in ihren Pfarreien.

Nicaragua: Unterstützung für "Suppenküchen"

Schon seit 2018 leidet Nicaragua an einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Seit dieser Zeit haben die Steyler Missionare in ihren Pfarreien Suppenküchen vorwiegend für ältere Personen eingerichtet. Diese sind in der aktuellen Krise notwendiger denn je. Da ein gemeinsames Essen nicht mehr möglich ist, geben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Essen an die am stärksten Betroffenen ab oder bringen es zu ihnen nach Hause.

 Jugendliche in Rourkela beim Abfüllen von Nahrungsmittelpaketen

Jugendliche in Rourkela beim Abfüllen von Nahrungsmittelpaketen
Pater Alwin Mascarenhas beim Verteilen von Lebensmittelpaketen an Wanderarbeiter-Familien in Hyderabad
Pater Alwin Mascarenhas beim Verteilen von Lebensmittelpaketen an Wanderarbeiter-Familien in Hyderabad
Desinfektion der Häuser in Ruteng, Indonesien
Desinfektion der Häuser in Ruteng, Indonesien
Herstellung von Desinfektionsmittel durch Steyler Missionare und Mitarbeiter, Ruteng
Herstellung von Desinfektionsmittel durch Steyler Missionare und Mitarbeiter, Ruteng
Die Klinik Kwahu-Tafo produziert eigenes Desinfektionsmittel, da nur schwer erhältlich
Die Klinik Kwahu-Tafo produziert eigenes Desinfektionsmittel, da nur schwer erhältlich
Schwester Leoni SSpS näht Schutzmasken für die Klinik
Schwester Leoni SSpS näht Schutzmasken für die Klinik
Aufklärungskampagne mit dem Auto und Lautsprechern durch die Klinik in Kwahu-Tafo
Aufklärungskampagne mit dem Auto und Lautsprechern durch die Klinik in Kwahu-Tafo
 
 
 

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