Madagaskar: Kost und Logis für 20 Schüler

Das Durchschnittsalter eines Madegassen liegt bei 20 Jahren. Drei Viertel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Tendenz: wachsend. Ein gutes Drittel sind Analphabeten. Seit Jahrzehnten versinken Staat und Verwaltung in Korruption. Von dieser Seite ist für die Zukunft der jungen Nation rein gar nichts zu erwarten. Das erste Gebot der Stunde ist, in die Bildung der Jugend zu investieren.

Gebot der Stunde für die Jugend: Bildung
Gebot der Stunde für die Jugend: Bildung

Die Kleinstadt Mananjary an der Ostküste Madagaskars bietet nach der Grundschule weitere Bildungsmöglichkeiten. Aber weit und breit gibt es keine Infrastruktur. Viele Dörfer im nahen und weiten Umkreis sind nur über Fußwege erreichbar. Bis zu zwei Tage Fußmärsche müssten Schüler auf sich nehmen, um in Mananjary eine weiterführende Schule besuchen zu können. Bei den Steyler Missionaren fanden einige wenige ein Quartier und wurden verköstigt. Viele Eltern bitten sie inständig um eine Chance auch für ihr Kind. Zwanzig Burschen könnten im Schülerheim untergebracht werden. Wer aber soll für Kost und Logis zahlen? Viele Eltern haben selbst nicht genug zu essen, nie und nimmer könnten sie einen Internatsplatz bezahlen. Also übernehmen die Missionare diese Kosten. Und natürlich achten sie darauf, dass ihre Zöglinge akademische Erfolge vorweisen können und soziale Kompetenzen erwerben. Für die nächsten drei Jahre werden € 14.662,70 für 20 Schüler gebraucht. Pro Schüler und Jahr sind das € 244,--, nicht einmal ein Euro pro Tag!

 
SGS