Indien, Odisha: Ein Dach über dem Kopf

Rourkela im indischen Bundesstaat Odisha ist eine Stadt, die in den 60-er und 70-er Jahren aus dem Boden gestampft wurde, weil sich dort (auch österreichische) Großbetriebe angesiedelt haben. Die staatlichen Schulen bieten wenig Bildungs- und Zukunftsaussichten. Die von den Steyler Missionaren geführte Schule in der Pfarre Kahupani, die Kindern aller Religionen offen steht, hat daher großen Zulauf. Die Kinder kommen teilweise aus sehr entlegenen Dörfern. Für sie wurde ein Internat gebaut.
Ein „Internat auf Indisch“ müssen Sie sich so vorstellen: riesige Schlafsäle, in denen sich Stockbett an Stockbett reiht. Alle Habe der Kinder (Kleidung, Schulsachen, Toilettartikel) muss in ein Fach eines Kastens passen. Das Internat „platzt aus allen Nähten“. Es herrscht akuter Raummangel. Zum Glück spielt sich viel draußen im Freien ab. Zum Beispiel Wäsche zum Trocknen aufhängen. (Beinah alle Kinder müssen fast täglich Wäsche waschen, da Kleidung zum Wechseln Luxus ist). Aber was tun in der fünfmonatigen Regenzeit?
Die SVD-Mitbrüder von Kahupani haben bei der Missionsprokur St. Gabriel um die Finanzierung einer Überdachung zwischen zwei Internatsgebäuden angesucht, sodass der gewonnene Raum für Mahlzeiten, Studierzwecke und: zum Wäsche-Aufhängen (!) genutzt werden kann.

Schulhof
 
SGS

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