2. Sonntag der Osterzeit, Weißer Sonntag - Wortgottesdienst für daheim

Liturgische Bausteine

Familiengottesdienst

1. Lesung: Apg 4,32-35
2. Lesung: 1Joh 5,1-6
Evangelium: Joh 20,19-31


Vorbereitung

- Legen Sie sich Symbole zurecht, die Ihnen hilfreich sind, etwa ein Osterbild, ein Kreuz, Blumen, o.ä.
- Gotteslob (für Lieder aus dem Gotteslob-Stammteil [Nr. 80 – 656] steht die erste Strophe zum Hören und Mitsingen zur Verfügung. https://dli.institute/wp/aufnahmen-der-lieder-aus-dem-gotteslob-stammteil/
- Evtl. Heilige Schrift Die Texte aus dem Buch der Bibel vorzutragen, hat einen besonderen Wert, weil es die Unverfügbarkeit des Wortes Gottes deutlicher zum Ausdruck bringt.
- (Oster-)Kerze

Alle GL-Nummern größer als „700“ stammen aus dem Eigenteil des Erzbistum München-Freising

[Wenn Kinder mitfeiern
Material:
- Rundes Tuch/runde Tischdecke
- Korb mit verschiedenfarbigen Bändern (Satinband, Stoffstreifen) für alle Mitfeiernden]

Eröffnung

Wir versammeln uns um den Tisch, auf dem eine Kerze steht. Die Kerze wird jetzt entzündet.

Lied: GL 329 „Das ist der Tag, den Gott gemacht“
oder: GL 772 „Halleluja lasst uns singen, denn die Freudenzeit ist da“

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. A: Amen.
V: Jesus Christus ist auferstanden. A: Er ist wahrhaft auferstanden.

V: Am Ende braucht es nicht viele Worte. Mit fünf Worten hat Thomas alles gesagt. Alles, was noch zu sagen war: „Mein Herr und mein Gott!“ Egal, ob er ungläubig war oder vielleicht doch eher der Realist. Ob er zuerst viele Worte machte und dann doch ganz beschämt klein beigeben musste – seine fünf Worte sind ein Vertrauensbeweis, mit dem er alles in Jesu Hände legt und nur noch von ihm alles erwartet. Vertrauen auch wir uns nun in dieser Feier unserem Herrn Jesus Christus an und erwarten alles nur noch von ihm.

Kyrie

V: Jesus Christus, mein Herr und mein Gott. Herr, erbarme dich. A: Herr, erbarme dich.
V: Du sprichst uns deinen Frieden zu. Christus, erbarme dich. A: Christus, erbarme dich.
V: Du sendest uns deinen Heiligen Geist, den Beistand. Herr, erbarme dich. A: Herr, erbarme dich.

Oder: einen Kyrie-Ruf aus GL 154-157
 

Tagesgebet

V: Lasset uns beten.
Barmherziger Gott, durch die jährliche Osterfeier erneuerst du den Glauben deines Volkes. Lass uns immer tiefer erkennen, wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat, wie mächtig dein Geist, aus dem wir wiedergeboren sind, und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. A: Amen.            

                                                                                                                   Messbuch, S. 143

 

[Nach dem Eröffnungsgebet

V reicht einen Korb mit verschiedenfarbigen Bändern im Kreis herum. Jede/r Mitfeiernde wählt sich eines aus.
V: Die Freunde Jesu sind nach dem Erlebnis vom Tod Jesu traurig. Sie haben aber auch Angst, dass auch sie verfolgt werden. So schließen sie sich fest ein. Wir legen unsere Bänder jetzt doppelt, damit sie fester halten. Alle nehmen ihre Bänder doppelt.
V: Wir legen die Bänder vor uns auf den Tisch/auf das Tuch. Wir legen sie so, dass keine Lücken dazwischen sind und ein fest geschlossener Kreis entsteht.
Die doppeltgelegten Bänder werden in einem Kreis auf den Tisch gelegt.

Eine Abbildung dazu finden Sie unter:

https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-54612320.pdf


Weiter mit Lesungen bzw. Ruf vor dem Evangelium]

 

Wortgottesdienst

Es folgen die biblischen Texte vom Zweiten Sonntag der Osterzeit (Lesejahr B) in ihrer Gänze oder einer Auswahl.

Erste Lesung

L: Lesung aus der Apostelgeschichte.

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Wort des lebendigen Gottes. A: Dank sei Gott.

Antwortpsalm: Ps 118 (117),2 u. 4.16–17.18 u. 22.23–24

Kv: GL 444 „Danket dem Herrn, denn ewig währt seine Liebe.“
So soll Israel sagen: *
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen sagen, die den Herrn fürchten: *
Denn seine Huld währt ewig. Kv
Die Rechte des Herrn, sie erhöht, *
die Rechte des Herrn, Taten der Macht vollbringt sie.
Ich werde nicht sterben, sondern leben, *
um die Taten des Herrn zu verkünden. Kv
Der Herr hat mich gezüchtigt, ja, gezüchtigt, *
doch mich dem Tod nicht übergeben.
Ein Stein, den die Bauleute verwarfen, *
er ist zum Eckstein geworden. Kv
Vom Herrn her ist dies gewirkt, *
ein Wunder in unseren Augen.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; *
wir wollen jubeln und uns über ihn freuen. Kv

Zweite Lesung

L: Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Schwestern und Brüder! Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

Wort des lebendigen Gottes. A: Dank sei Gott.

Ruf vor dem Evangelium

Als Ruf vor dem Evangelium wählen Sie aus den Gotteslob-Nummern 175, 176, 724 und 725 einen Halleluja-Ruf aus, der Ihnen gut bekannt ist und den Sie leicht singen können.

Evangelium

V: (Kreuzzeichen) Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
Thomas, der Dídymus – Zwilling – genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. A: Lob sei dir, Christus.

Es kann nochmals das Halleluja gesungen werden.

[Nach dem Evangelium:

V: Jesus kommt in die Mitte der Jünger, obwohl die Türen geschlossen sind. Beim zweiten Mal ist Thomas mit dabei. Thomas darf Jesus berühren. Berührung geschieht auf vielfältige Art und Weise. Wie hat Thomas Jesus berührt? Wie stellt ihr euch vor, dass die anderen Jünger von Jesus berührt wurden? Wie können wir Jesus heute berühren?

Alle antworten.

V beginnt und legt zur Antwort ein Ende des Bandes zur Osterkerze hin, so dass eine Verbindung zur Mitte entsteht.

Beispiele: „Jesus berührt mich, wenn ich das Kreuz anschaue.“ oder „Jesus berührt mich, wenn ich ein Bibelwort höre.“

Alle nennen eine Form der Berührung und öffnen ihr Band dabei zur Mitte hin.

V: Wir alle lassen uns von Jesus berühren. Unser Bild in der Mitte sieht aus wie ein Rad mit Speichen. Es zeigt die Beziehung, die jeder und jede von uns mit Jesus hat. Es zeigt aber auch, dass wir miteinander verbunden sind. Es ist ein Bild für den Frieden, den Jesus uns wünscht: Weil wir eine Beziehung zu Jesus haben, wirkt er durch uns zu den anderen. Diesen Frieden, der uns verbindet, können wir auch spüren: Wir reichen uns die Hände und wünschen uns Frieden.

Friedenslied: GL 874 „Schalom chaverim“

Weiter mit Sonntäglicher Lobpreis

Verantwortlich: Erzbischöfliches Jugendamt München und Freising, Monika Mehringer]

Meditation zu den biblischen Lesungen

Osterglaube, der aus Fragen und Zweifel erwächst
Trotz Lockdown und großen Einschränkungen haben wir dieses Jahr Ostern, das wichtigste Fest der Christen, wieder feiern können. Halleluja, Jesus lebt! – Dieser bekennende Jubelruf begleitet uns noch die nächsten Wochen, und gleichzeitig tauchen in uns immer wieder Fragen und Zweifel auf: Ist das so? Lebt Jesus wirklich? Gibt es auch für uns ein ewiges Leben bei Gott? Dazu regt sich das schlechte Gewissen: Darf ich als Christ überhaupt zweifeln? Bin ich überhaupt ein „guter“ Christ, wenn ich mit den zentralen Botschaften unseres Glaubens so ringen muss? Soll ich mich nicht einfach stillhalten und mit der Aussage zufriedengeben, die man von achselzuckenden Menschen immer wieder und zu allen Zeiten hört: „Etwas Gewisses weiß man nicht!“ – Oder soll ich mich gar wegen meiner offen Fragen und wegen meiner Zweifel von Glauben und Kirche verabschieden? Mit all den Fragen bin ich nicht allein, sondern in guter Gesellschaft. Im heutigen Evangelium begegnen wir einem der Apostel in der gleichen Situation. Oft wird er der „ungläubige“ Thomas genannt, aber das ist er eigentlich nicht. Er ist vielmehr die Identifikationsfigur für einen, der um seinen Glauben ringt. Er will zusammenhalten, was nach christlichem Glauben zusammengehört: Vertrauen und Erfahrung, Glaube und Vernunft, empirische Wirklichkeit und Transzendenz. Zunächst beeindruckt, dass seine Apostelkollegen ihn zweifeln lassen. Sie wollen ihn nicht mit Argumenten überzeugen oder drängen ihn als Störenfried aus ihrer Gemeinschaft hinaus. Sie ahnen vielleicht, dass es gerade diese Gemeinschaft braucht, als einen Raum, in dem der suchende Thomas Jesus begegnen kann. Wie ein Blinder darf sich Thomas an eine Wahrheit herantasten, die über alles Begreifen hinausgeht. Und auch Jesus lässt das zu. Wenn er seinen Jüngern zusagt: „Friede sei mit euch“, dann meint er auch jenen Seelenfrieden, der sich einstellt, wenn ich mit meinen Fragen und Zweifeln ans Ende komme. Er erwartet von Thomas keinen Sprung in den Glauben. Jesus weiß um den nötigen Wachstumsprozess beim Glauben und gewährt ihn. Zufassen, Nachfragen, sich nicht mit dem Vorgegebenen abfinden, das sind Stationen auf dem Weg zu einem erwachsenen Glauben, an dessen Ende vielleicht auch mein Herzensbekenntnis steht: „Mein Herr und mein Gott!“ So gesehen heißt vielleicht ein Glaubender zu sein, nicht ein Wissender zu sein, sondern ein Suchender zu bleiben. Und der heutige Sonntag ist eine Einladung, mich ohne Scheu im Raum der Kirche, in der Gemeinschaft der Christen diesen Glaubensfragen immer neu zu stellen. Zugleich ist das heutige Evangelium eine Mahnung an die Kirche, sich als Such-Raum zu verstehen, in dem der Auferstandene selbst Menschen zu Antworten führt.

Antwort auf Gottes Wort

Glaubensbekenntnis

V: Gemeinsam bekennen wir unseren Glauben an den dreieinigen Gott:
A: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

oder: ein Glaubenslied:
GL 354 „Gott ist dreifaltig einer“
oder: GL 795 „Ich glaube: Gott ist Herr der Welt“

Sonntäglicher Lobpreis

Den Kehrvers singen oder sprechen wir gemeinsam:
GL 670, 8 V: Lasst uns Gott danken und preisen: A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
V: Herr, lebendiger Gott, wir stehen vor deinem Angesicht und preisen dich, denn wunderbar sind die Taten, in denen du deine Liebe offenbarst. So entbehren wir auch an diesem Tag nicht deiner Gegenwart. A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
V: Als die Nacht des Todes über deinem Sohn hereinbrach, hast du ihn nicht allein gelassen. Du hast ihn aus der Finsternis des Todes gerufen und ihm das Leben gegeben, das kein Tod mehr nehmen kann.
V:
Als die Nacht der Traurigkeit und Verzweiflung über die Frauen, die am Kreuz ausharrten, hereinbrach, ist dein Sohn, der Auferstandene, ihnen am leeren Grab begegnet. Dein Wort vertreibt die Furcht und macht lebendig die Hoffnung.
V: Als die Nacht der Angst und der Hoffnungslosigkeit über die Jünger auf dem Weg nach Emmaus hereinbrach, hat dein Sohn ihnen das Wort der Liebe und das Brot des Lebens gereicht. Dein Wort eröffnet den Sinn des Lebens und macht brennen die Liebe.
V: Als die Nacht der Not und des Zweifels über die Jünger am See von Tiberis hereinbrach, ist dein Sohn den Jüngern in der Morgenröte erschienen. Dein Wort ermutigt in der Vergeblichkeit und macht stark den Glauben.

V: Dir Gott im Himmel sei Preis und Dank und Ehre. Im Heiligen Geist mit vielen Gläubigen vereint, singen wir dir, durch Jesus Christus, unser Loblied:

Gloria

GL 169 „Gloria, Ehre sei Gott“
oder: GL 170, 1-3 „Allein Gott in der Höh sei Ehr“

Fürbitten

V: Jesus Christus, der Auferstandene, tritt in die Mitte der versammelten Jüngerinnen und Jüngern. Er spricht ihnen Trost und Zuversicht zu. So wenden auch wir uns vertrauensvoll ihm zu:
- „Friede sei mit euch!“ – Wir beten für alle, die sich sowohl im täglichen Miteinander als auch in Politik und Gesellschaft um Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich bemühen. – kurze Stille – Mein Herr und mein Gott. A: Wir bitten dich, erhöre uns.
- „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ – Wir beten für alle, die ehren- und hauptamtlich Gottes Wort verkünden, sich um die Evangelisierung kümmern und andere auf den Empfang der Sakramente vorbereiten. – kurze Stille –
- „Empfangt den Heiligen Geist!“ – Wir beten für alle, die in den Ostertagen das Sakrament der Taufe empfangen haben und für alle Kinder und Jugendlichen, die sich auf die Erstkommunion und Firmung vorbereiten. Wir beten für alle, die ihren Alltag aus der Kraft des Glaubens gestalten. – kurze Stille –
- „Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen.“ – Wir beten für alle, die Schuld auf sich geladen haben und auf Vergebung und Versöhnung hoffen. – kurze Stille –
- „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ – Wir beten für alle, die sich mit dem Glauben schwertun und der frohen Botschaft Jesu nicht vertrauen können. – kurze Stille –
- Für ... (fügen Sie auch gerne noch eigene Anliegen ein.) – kurze Stille –

 V: Unseren Lobpreis und unsere Bitten bekräftigen wir mit den Worten, die Jesus selbst uns gelehrt hat:

A: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Danklied

 GL 770 „Nun freue dich, du Christenheit“
oder: GL 771 „Nun freut euch hier und überall“

 

Segensbitte

V: Mit der Bitte um Gottes Segen beschließen wir unsere Feier.

Der Vater schenke uns seine Liebe.

Der Sohn erfülle uns mit seinem Leben.

Der Heilige Geist stärke uns mit seiner Kraft.

Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und + des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit. A: Amen.
(aus: Wort-Gottes-Feier. Werkbuch für die Sonn- und Feiertage, Trier 2004, S. 63)

V: Bleiben wir in seinem Frieden. Halleluja, Halleluja. A: Dank sei Gott, dem Herrn. Halleluja, Halleluja.
 

Dieser Hausgottesdienst wurde von der Abt. Liturgie, Erzbischöfliches Ordinariat München, erarbeitet. Der Impulstext wurde von Hermann Würdinger, Fachbereich Homiletische und katechetische Bildung, zur Verfügung gestellt.

Verantwortlich: Abteilung Liturgie

Dr. Monika Selle